Die noch junge Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V. wurde durch die Akteure der Alten Musik Kölns im Januar 2011 gegründet. Bereits in der hierfür nötigen Vorbereitungsphase von circa zwei Jahren wurde das Projekt durch die Stadt Köln, das Land NRW und die RheinEnergie Stifung Kultur begleitet. Die deutschlandweit bedeutendste und vielfältigste Szene in diesem Bereich hat sich hier einen Dachverband für das Kölner Zentrum für Alte Musik ZAMUS (www.zamus.de) geschaffen, das im Heliosturm auf dem Heliosgelände seinen Sitz hat.
Mit dem ZAMUS wird eine zentrale Schaltstelle für die Koordination, Kommunikation und Interaktion sowohl der Akteure der historischen Aufführungspraxis Kölns als auch der internationalen Alte Musik Szene entstehen. Die KGAM e.V. stellt somit einen der drei wichtigsten Kulturakteure auf dem Heliosgelände dar.
Zu den Aktivitäten der KGAM e.V. gehört darüber hinaus die Ausrichtung eines jährlichen internationalen Festivals (KÖLNER FEST FÜR ALTE MUSIK, www.koelnerfest-altemusik.de).
Gerade in diesem Kontext ist es wünschenswert, wenn die Entwicklungen auf dem Heliosgelände Möglichkeiten zur Bespielung des Areals bieten würden.
Um die Wünsche der Kulturakteure auf dem Heliosgelände zu formulieren und zu koordinieren, haben sich die zwei Beauftragten der KGAM e.V. (Maria Spering und Fiona Stevens) am 28.12.2011 mit Frau Voggenreiter und Herrn Kraus vom DQE sowie Herrn Pick vom Underground zu einem Ideen- und Meinungsaustausch getroffen. Dabei hat Frau Voggenreiter den Stand ihres bereits bestehenden Konzeptes für die Entwicklung des Geländes vorgestellt, und um Stellungnahme, Anregungen und Ergänzungen seitens der KGAM e.V. gebeten.
Die KGAM e.V. stimmt mit Frau Voggenreiters Konzept in folgenden Punkten überein:
Die KGAM e.V. wünscht sich in der Rheinlandhalle einen multifunktionalen Veranstaltungsraum, in dem auch Klassik-Konzerte stattfinden können. Dabei sollte der Saal so geplant sein, dass darin ca. 500 bis 750 Zuhörer Platz haben können. Der Saal sollte vielseitig benutzbar sein, z.B. auch für Ausstellungen, Messen, Lesungen und ähnliche Kulturveranstaltungen.
Ein zweiter Saal innerhalb der Rheinlandhalle für weitere Veranstaltungen wäre denkbar.
Die KGAM e.V. hält die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung als Trägerstruktur der so entstandenen Gemeinschaftskulturräume auf dem Gelände für eine denkbare Lösung - dies besonders auch im Hinblick auf öffentliche Förderung.
Die KGAM e.V. kann sich auf dem restlichen Gelände eine Bebauung im Mischverhältnis vorstellen: