KRIEG und FRIEDEN - Kölner Fest für Alte Musik 10. - 25. März 2018!

 

 

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Zamus Blog

Zu Besuch bei Francesca Caccini - ein Videopost

Musiktheater im ZAMUS. Wir waren bei der Probe und wollten wissen, worum es dabei geht. 

Christophe Coin zu Besuch im ZAMUS

Christophe Coin und Davit Melkonyan begeben sich im ZAMUS auf eine "romantisch virtuose Spurensuche" und präsentieren musikhistorische Erkenntnisse und Musik von Bernhard Romberg.

Krieg und Frieden

2018 jährt sich zum hundertsten Mal der Friedensschluss von Versailles, der gleichzeitig zum Keim eines neuen Krieges wurde. Wenn das Kölner Fest für Alte Musik vom 10. – 25. März in seine neue Ausgabe startet, ist das Anlass genug, die Verarbeitung von Gewalt und die Hoffnung auf Frieden direkt aus früheren Zeiten sprechen zu lassen.

Neuwahl im ZAMUS

Neues Vorstandsmitglied im ZAMUS

Kalender 2018

Cupid and Death

Samstag, 10. März 2018, 20:00 Uhr

Der Tod und die Liebe übernachten eines Tages im gleichen Hotel. Und weil sie sich so arrogant aufführen, vertauscht der Hoteldiener ihre Pfeile. Zurück auf dem Schlachtfeld, sät der Tod Liebe, aber Amor bringt Liebespaare reihenweise um. Matthew Locke und Christopher Gibbons stellten diese herrlich groteske Oper im London des 17. Jahrhunderts auf die Bühne. Was für eine Geschichte für Theatermagier Adrian Schvarzstein, der das Stück unter anderem mit dem syrischen Flüchtlingschor „Sonne der Aramäer“ in die Gegenwart versetzt.

Emma Kirkby braucht man dem Publikum weltweit nicht mehr vorzustellen. Als Grande Dame der Alten Musik prägt sie seit Jahrzehnten die Szene. Durch den Argentinier Adrian Schvarzstein hat sie die Liebe zum Musiktheater entdeckt und spielt nun schon ihre zweite Rolle in seiner Regie.

Eine Koproduktion mit dem Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und dem Katholikenausschuss der Stadt Köln

Foto: Henry Krul

Friede, Freude, Falsche Töne

Sonntag, 11. März 2018, 11:00 Uhr

Der Tag der offenen Tür im ZAMUS ist eine feste Größe des Festivals für Alte Musik. In diesem Jahr öffnen sich die Türen bereits im siebten Jahr, aber keine Angst, es wird nicht das verflixte siebente Mal werden. Obwohl, es wird gemunkelt, dass die falschen Töne sich in den Fluren zusammenrotten und es auf das friedliche Publikum abgesehen haben. Man sagt, sie werden alles versuchen, um für Missstimmung zu sorgen und werden alles tun, damit die Disharmonie als Sieger vom Platz geht. Aber da haben sie natürlich nicht mit unserem jungen und alten Publikum gerechnet. Denn auch wenn die falschen Töne ganz schön clever sind, gegen Humor, gute Laune und Harmonie sind sie einfach machtlos!

What a Peaceful day

Sonntag, 11. März 2018, 20:00 Uhr

So sah er für die Menschen im Barock aus, der ideale, friedliche Ort: eine wunderbar weit geschwungene Hügellandschaft in der angenehmen Sonne des Südens, in der Schäferinnen und Hirten ihre Herden weiden und sich ganz der Liebe hingeben können. Vögel zwitschern um die Wette, und Zank und Streit schweigen ebenso wie Hunger und Not. Zahllose Dichter, Maler und Komponisten entwarfen Bilder von diesem Arkadien, das als Sehnsuchtsort das völlige Gegenteil von der damaligen Lebensrealität war.

Dorothee Oberlinger, die „Königin der Blockflöte" macht neuerdings auch als Dirigentin Karriere. Auf jeden Fall ist sie genau die Richtige, um dem fröhlichen Treiben der geflügelten Boten Arkadiens musikalischen Ausdruck zu verleihen. Kongenialer Partner dabei ist Multitalent Dmitri Sinkovsky, der als umjubelter Countertenor wie Ausnahmegeiger zur Zeit auf den Podien der Welt reüssiert. 

Fotos: Johannes Ritter, Henning Ross