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zamus: early music festival // Händel im Affekt

THE PRESENT war 2021 eines von drei zamus: advanced Artists-in-Residence-Ensembles, die für Neugier, Offenheit und Experiment stehen. Das achtstimmige Vokalensemble aus Berlin verknüpft in seinem aktuellen a-cappella-Programm Werke von Georg Friedrich Händel mit Neuer Musik von Georges Aperghis, Cathy Berberian, Luciano Berio, Lucia Ronchetti und anderen. Mit eigens arrangierten Arien von Händel in Kombination mit Neuer Musik entfaltet THE PRESENT ein Wechselbad der Affekte, das die Verknüpfung intuitiver und evolutionärer Phänomene in einer sinnlichen Klangreise aufzeigt.

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12€ – 20€
VENTANA, Elisabeth-von-Mumm-Platz 4
Köln, 50937 Deutschland
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zamus: early music festival // Lachrimae 1604

In höchstem Maße klangsinnlich ist John Dowlands Zyklus ’Lachrimae or Seven Tears‘ – in dem es wahrlich Tränen regnet. Bei 21 Tänzen in 60 Minuten durchleben wir eine wahre Achterbahn der Gefühle. Die ’Klage’ gerät zum zeitlosen Ausdruck menschlicher Empfindung, der sich durch die Musikgeschichte verfolgen lässt. Das bringen das Capriccio Stravagante Renaissance Orchestra und sein künstlerischer Leiter, der US-Amerikaner Skip Sempé, einer der besten Cembalisten und bedeutende Figur der internationalen Alte-Musik-Szene, eindringlich zur Geltung.

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12€ – 20€
VENTANA, Elisabeth-von-Mumm-Platz 4
Köln, 50937 Deutschland
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zamus: early music festival // The City of Ladies

Ein musikalischer Lobpreis der Frau, mit Werken französischer Komponisten des 15. Jahrhunderts. Literarische Grundlage für den musikalischen Bogen, den das Ensemble Servir Antico vom ausgehenden Mittelalter bis heute spannt, ist das visionäre Werk ’Le Livre de la Cité des Dames‘ (1405) der bedeutenden Schriftstellerin Christine de Pizan. Ihre ’Stadt der Frauen‘ ist eine imaginäre Stadt, in der jeder Baustein aus der Geschichte einer Frau besteht – als Fundament einer Gesellschaft, in der Frauen ebenso respektiert sind wie Männer.

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12€ – 20€
VENTANA, Elisabeth-von-Mumm-Platz 4
Köln, 50937 Deutschland
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zamus: early music festival // Marathon

Alte Musik neu erleben – an einem einzigen Tag. Staunen und genießen, sich bewegen und bewegen lassen, geistig und körperlich. Mit ‘Kriegsgeschmetter’ geht es los, doch das Kriegerische verwandelt sich in hochvirtuose Kaskaden: eine Evolution, auf die die Menschheit kaum zu hoffen wagt. In der Musik wird sie Realität. Unheil und Verzückung liegen nahe beieinander, ebenso wie das Hässliche und das Schöne, Himmel und Hölle, Liebe und Tod. Und diese Spannungsfelder spiegeln sich im zamus: early music marathon, dem kleinen Festival im Festival, markant wider.

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10€ – 29€
BALLONI Hallen, Ehrenfeldgürtel 88-94
Köln, 50823 Deutschland
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zamus: early music marathon // Von Fanfaren zu virtuosen Kaskaden

Einen Rückblick auf 200 Jahre Trompetenmusik wagt das Schwanthaler Trompetenconsort und geht mit zum Teil unbekannten Werken bis zum renommierten Barockmeister Heinrich Ignaz Franz Biber der Rolle der Trompete in der Musikgeschichte auf den Grund.

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10€ – 15€
BALLONI Hallen, Ehrenfeldgürtel 88-94
Köln, 50823 Deutschland
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zamus: early music marathon // La Gamme

Die ’Evolution‘ der Tonleiter ist Thema des Stücks ’La Gamme‘ von Marin Marais, der sich mit unwahrscheinlicher Fantasie durch die Tonstufen bewegt und mit dieser kleinen Taschenoper keine Gemütslage unberührt lässt. Lassen Sie sich mitreißen!

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10€ – 15€
BALLONI Hallen, Ehrenfeldgürtel 88-94
Köln, 50823 Deutschland
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zamus: early music marathon // Schwärmerei

Ins Schwärmen gerät beim Duo Enßle – Lamprecht der ’liebende Mönch aus Salzburg‘ und vollzieht alle Stadien der Liebe: Anbetung, Intimität, aber auch Wut über Widersacher lassen sich im Programm für Blockflöte und Schlagzeug finden. Schwärmen Sie mit bei u.a. einer Uraufführung von Matthias Zwerger!

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10€ – 15€
Artheater, Ehrenfeldgürtel 127
Köln, 50823 Deutschland
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zamus: early music marathon // Geschichte eines Schiffstrompeters

Seemannsgarn und Blasmusik: das Konzert von Alta Bellezza erzählt vom Werdegang Zorzi Trombettas, der im 15. Jahrhundert eine erstaunliche Karriere vom Schiffstrompeter bis zum Leiter der berühmten Piffari del Doge in Venedig hinlegte.

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10€ – 15€
Artheater, Ehrenfeldgürtel 127
Köln, 50823 Deutschland
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zamus: early music marathon // Les Barbares Galantes

Über Zeiten und Räume hinweg korrespondiert das Ensemble Altera Pars in seinem Programm ’Les Barbares Galantes‘, das Musik deutscher Komponisten zu Gehör bringt, die Ende des 18. Jahrhunderts in Russland wirkten. Hier gibts Neues und Verschollenes zu entdecken!

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10€ – 15€
BALLONI Hallen, Ehrenfeldgürtel 88-94
Köln, 50823 Deutschland
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zamus: early music marathon // Singgedicht im Frühling

Zum Abschluss des Marathons geht die Rheinische Kantorei u.a. mit Werken von Monteverdi, Schütz und Telemann auf die Suche nach verborgenen Wirklichkeiten in der Musik und entdeckt vertonte Bilder und Geschichten der Natur, die Ausführende und Zuhörende gleichermaßen faszinieren und inspirieren.

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10€ – 15€
BALLONI Hallen, Ehrenfeldgürtel 88-94
Köln, 50823 Deutschland
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zamus: early music festival // All creatures now

Direkt neben dem Kölner Zoo befindet sich die historische Tankstelle ZOOGARAGE. Dort präsentieren die als a-capella-Spezialisten bekannten Kölner Vokalsolisten zusammen mit Yuval Dvoran an der Laute ein Tier- und Natur-Panorama, in dem von der Ameise bis zum Adler mehrere Tierarten zu Wort kommen. Werke u.a.von William Byrd, Orlando Gibbions sowie Motetten von Heinrich Schütz und Johann Hermann Schein umrahmen John Bennets titelgebendes ‚All creatures now‘.

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18€ – 25€
Zoogarage, Stammheimerstrasse 9
Köln, 50735 Deutschland
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zamus: early music festival // I have done with Phrases

Der Sänger und Multi-Instrumentalist Tobias Schlierf und die Mezzosopranistin und Lautenistin Effi Minakouli bilden zusammen mit den zeitgenössischen Komponistinnen Theodora Panagopoulou und Sofia Kamayianni das Ensemble in-between. Schubladen, Kategorien und Distanzen werden in ihrem Programm, bei dem mittelalterliche Klänge wie Francesco Landinis (1325-1397) ‚Ecco La Primavera‘ auf Elektronik treffen, aufgelöst – was davon ist zeitgenössische und was mittelalterliche Musik?

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18€ – 25€
Zoogarage, Stammheimerstrasse 9
Köln, 50735 Deutschland
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zamus: musiklabor // Symposium // Stopover evolution

Musik als einen evolutionären Prozess zu sehen ist ein kontrovers diskutiertes Thema, welches erst in den letzten Jahren zu einem beliebten Forschungsgegenstand geworden ist.

Wir werden das Thema aus vier verschiedenen Perspektiven betrachten, sowie auf ihre jeweiligen Zusammenhänge und ihren Stellenwert in der historisch informierten Aufführungspraxis (HIP) eingehen.
Zu den behandelnden Themen gehören unter anderem die Evolution der Violine, die Ursprünge der Musik, der Einfluss den Musik auf unseren Körper hat, die Entwicklung der Musikpädagogik und die zentrale Rolle der HIP in diesem Prozess, und die soziologischen Ursprünge der Musik und ihr evolutionärer Nutzen.

Die Teilnehmer:innen der „zamus: academy“ werden zusammen mit ihren Lehrer:innen ein Konzert geben, welches die theoretischen Aspekte des Symposiums mit einer praktischen Konzerterfahrung verbindet.

Nach allen Beiträgen findet eine Abschlussdiskussion mit den Referent:innen statt, die von Prof. Peter van Heyghen, dem Moderator des Symposiums, geleitet wird.

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Music as an evolutionary process is a controversial subject that has only become a popular research topic in recent years.

We will approach this vast domain from four different perspectives, their respective connections, and their significance to historically informed performance practice.
Among the topics we will tackle are the evolution of the violin, the origins of music, the effect of music on our daily bodily functions, the development of music education and the crucial role of HIP in this process, and the sociological origins of music and its evolutionary purposes.

As part of the symposium our ’zamus: academy‘ participants and their teachers will present a concert connecting some of these theoretical ideas with practical concert experience.

The symposium will be moderated by Prof. Peter van Heyghen, who will lead an open discussion with all presenters at the end of the day.

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Admission free
Zoogarage, Stammheimerstrasse 9
Köln, 50735 Deutschland
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zamus: early music festival // Dafne

Der griechische Mythos um die Nymphe Dafne steht im Zentrum des Musiktheaterwerks von Heinrich Schütz, der im November 2022 seinen 350. Todestag hat. „Dafne“ wird als erste deutsche Oper betrachtet. Allerdings ging das 1627 in Torgau (Sachsen) uraufgeführte Werk im 30-jährigen Krieg verloren. Erst 2007 konnte es wiederhergestellt werden. Zum Schütz-Jahr machte sich Roland Wilson, der Leiter von Musica Fiata, nun seinerseits an eine Rekonstruktion.

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12€ – 20€
VENTANA, Elisabeth-von-Mumm-Platz 4
Köln, 50937 Deutschland
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zamus: early music festival // Macchine

Den Verbindungen zwischen Wissenschaft und Musik zur Zeit Leonardo da Vincis spürt das Renaissance-Ensemble Lucidarium anhand nur wenig bekannter italienischer Komponisten des 15. - 16. Jahrhunderts nach. Unter der Leitung der Flötistin Avery Gosfield bringt Lucidarium Leonardo da Vincis ganz spezielle Instrumente und musikalische ‚Maschinen‘ zum Klingen.

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12€ – 20€
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7
Köln, 50678 Deutschland
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zamus: early music festival // Cello Evolution

Wechselnde Stimmungen durchdringen sich in der Suite für Violoncello solo Nr. 3 von Johann Sebastian Bach, die in drei verschiedenen Fassungen erklingt – und zwar nicht hintereinander, sondern miteinander verflochten – interpretiert von Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz und Rainer Zipperling. Jede Fassung wird mit anderen historischen Instrumenten und in verschiedenen Stimmhöhen aufgeführt: 400, 415 und 430 Hertz. So entsteht ein Labyrinth der Zeiten und Räume, schwebend zwischen Instrumenten, Jahrhunderten, wechselnden Stimmhöhen und Emotionen.

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Eintritt frei
HfMT Köln,

zamus: early music festival // Leipziger Metamorphosen

Die Kölner Akademie mit Elicia Silverstein an der Violine und Alexandra Nepomnyashchaya am Fortepiano nehmen den Schaffensort Bachs und Mendelssohns als Dreh- und Angelpunkt ihres Programms und bewegen sich in Leipzig zwischen den Zeiten und den Werken der beiden großen Komponisten.

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12€ – 20€
VENTANA, Elisabeth-von-Mumm-Platz 4
Köln, 50937 Deutschland
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zamus: early music festival // Einmal Baum sein

Können Pflanzen Musik hören? Das Duo Musica Vanta lädt im Familienkonzert ein zu spannenden Versuchsanordnungen: Wie nimmt ein alter Ahorn die Entwicklung der Musik im Laufe seiner Lebenszeit wahr und wie verändern sich die auf ihn einwirkenden Klangwelten? Davon erzählen Caroline Andreas und Mara Scholl mit Blockflöten und (Barock-)Cello, und da der Ahornbaum über 600 Jahre alt ist, ist einiges zu erleben. Die Zeitspanne erstreckt sich vom Mittelalter bis zur Moderne, wodurch die Klanglandschaften, durch die Musica Vanta streift, höchst vielfältig ausfallen: von Georg Friedrich Händel über Jacob van Eyck bis zu Folk-Songs u. a.

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8€ – 20€
zamus: großer Probensaal, Heliosstraße 15
Köln, 50825 Deutschland
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zamus: early music festival // Ping Pong

Zum experimentellen Schlagabtausch lädt das Blockflötenensemble Flautando Köln mit Gesang von Ursula Thelen, inklusive chronologischer Schmetterbälle beginnend bei King Henry VIII. über J. S. Bach und Ernest Krähmer bis zu dem Zeitgenossen Ulrich Schultheiß. Dabei behalten sie die Evolution dieses vielseitigen Instruments und die dazugehörige Literatur stets im Blick, denn längst versteht sich die Formation als Experimentallabor für Blockflötenklang.

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12€ – 20€
Friedenskirche, Rothenaustraße 54a
Köln, 50823 Deutschland
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zamus: early music festival // Fish’n’Chip

Zum Festivalfinale steht wieder eine zamus-Eigenproduktion auf dem Programm.
Quo vadis, historische Aufführungspraxis? Die Geschichte einer Amöbe mit KI als Begleiter – musikalisch untermalt von Akkordfolgen über Machaut bis Crumb.
In dieser Musiktheaterproduktion kommen viele Facetten zusammen, die durch das diesjährige Festivalthema „Evolution“ beleuchtet werden.

Eins ist jedenfalls sicher, bei der Koproduktion der Honolulu Star Productions und dem zamus: kollektiv sind Überraschungen aller Art möglich.

Humorvoll und tiefgründig stellen die Künstler:innen unter dem Kernthema Evolution Beziehungslinien in der Musik vom Mittelalter bis zur Gegenwart in den Fokus.

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12€ – 20€
BALLONI Hallen, Ehrenfeldgürtel 88-94
Köln, 50823 Deutschland
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zamus: amateur barock Orchester // Probentag

Das amateur barock orchester wurde im Jahr 2020 in Köln gegründet.
Es setzt sich zusammen aus Musiker:innen außerhalb des Profibetriebs, deren Herz für historische Aufführungspraxis schlägt und die auf gehobenem Niveau unter der Anleitung namhafter Profimusiker:innen der Alte-Musik-Szene gemeinsam arbeiten möchten.

Das amateur barock orchester setzt sich zusammen aus Musiker:innen außerhalb des Profibetriebs, deren Herz für historische Aufführungspraxis schlägt und die auf gehobenem Niveau unter der Anleitung namhafter Profimusiker:innen der Alte-Musik-Szene gemeinsam arbeiten möchten.

Einmal monatlich trifft sich das Orchester zu einer ganztägigen Probe, bei der sich die Ensemblemitglieder auf ihren eigenen historischen Instrumenten bzw. Nachbauten mit barocker Ensembleliteratur auseinandersetzen, um sie in einem Konzert zu Gehör zu bringen.

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25€ – 45€
zamus: großer Probensaal, Heliosstraße 15
Köln, 50825 Deutschland
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Heliosstr. 15
50825 Köln
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