Zamus Blog

Das Programm für unseren MUSIC. MY LOVE-Marathon ist online

Dienstag, 15. Januar 2019

Im ganzen Stadtzentrum wird an diesem Tag Alte Musik erklingen!

Künstlerische Leitung ab 2020 gesucht!

Dienstag, 15. Januar 2019

Die Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V. sucht eine künstlerische Leitung (m/w/d) für ihr Kölner Fest für Alte Musik ab 2020.

Ein neues Team stellt sich vor

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Die Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V. präsentiert ihr renommiertes Festival diesmal mit einem neuen Leitungsteam und vielen neuen Programmschwerpunkten.

Außergewöhnliches Bach-Projekt

Dienstag, 22. Mai 2018

Alte Musik und zeitgenössische Klangkunst im Kulturbunker Ehrenfeld

Krönender Festival-Abschluss in den BALLONI Hallen

Montag, 26. März 2018

6.700 Besucher beim Kölner Fest für Alte Musik

UKULELE GEFÄLLIG?

Freitag, 23. März 2018

Gewinnen Sie beim Kölner Fest für Alte Musik eine echte Ukulele.

Musikjournalistischer Nachwuchs beim Festival

Montag, 19. März 2018

Drei junge Studentinnen der TU Dortmund bereichern das Festival mit ihrem frischen Blick auf die Konzerte.

Haydn, Fontane und Lady Hamilton im LIVESTREAM

Sonntag, 18. März 2018

Zum Europäischen Tag der Alten Musik am 21. März geht das Festival wieder online. 

Alte Musik im Hier und Jetzt

Dienstag, 13. März 2018

Die Schauspielerin Helene Grass zu Gast beim Kölner Fest für Alte Musik.

Grüße aus Amsterdam

Montag, 12. März 2018

Die Pianistin Olga Pashchenko hat uns eine Videobotschaft geschickt. Einfach zauberhaft! Für ihr Konzert am 18. März gibt es noch Karten...

LIVESTREAMS beim Kölner Fest für Alte Musik

Sonntag, 11. März 2018

Falls die Grippewelle Sie ereilt hat, Sie aber gern dabei wären: Zwei Konzerte gibt's im Internet! 

WIEN SPIELT AUF


Samstag, 3. März 2018

Am Sonntag, den 18. März versteckt sich im üppigen Programm des Festivals ein besonderer Leckerbissen. Musik von Rossini, Hummel und Beethoven.

Adrian Schvarzstein inszeniert "Cupid & Death" - Videopost

Freitag, 2. März 2018

"Love and death...all art is on that theme anyway", sagt Dame Emma Kirkby. 

Blogger Workshop - Mitreden erwünscht!

Montag, 26. Februar 2018

Konzertrezensionen im Blogger Style - ist das die Zukunft? Stefan Grondelaers erklärt, wie's geht. 

Zu Besuch bei Francesca Caccini - ein Videopost

Mittwoch, 31. Januar 2018

Musiktheater im ZAMUS. Wir waren bei der Probe und wollten wissen, worum es dabei geht. 

Christophe Coin zu Besuch im ZAMUS

Montag, 8. Januar 2018

Christophe Coin und Davit Melkonyan begeben sich im ZAMUS auf eine "romantisch virtuose Spurensuche" und präsentieren musikhistorische Erkenntnisse und Musik von Bernhard Romberg.

Krieg und Frieden

Dienstag, 19. Dezember 2017

2018 jährt sich zum hundertsten Mal der Friedensschluss von Versailles, der gleichzeitig zum Keim eines neuen Krieges wurde. Wenn das Kölner Fest für Alte Musik vom 10. – 25. März in seine neue Ausgabe startet, ist das Anlass genug, die Verarbeitung von Gewalt und die Hoffnung auf Frieden direkt aus früheren Zeiten sprechen zu lassen.

Neuwahl im ZAMUS

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Neues Vorstandsmitglied im ZAMUS

Erstes Benefizkonzert der KGAM

Mittwoch, 8. November 2017

Mit einer Versteigerung in der Alten Versteigerungshalle unterstützt das ZAMUS die Kölner Tafel

40 Jahre Sequentia

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Sequentia zählt zu den innovativsten Ensembles für mittelalterliche Musik in Europa. Wie schön, dass das Ensemble vor 40 Jahren in Köln gegründet wurde! Benjamin Bagby im Video-Interview. 

Wagner-Lesarten

Donnerstag, 14. September 2017

Concerto Köln gibt Auftakt für ein echtes Mammut-Projekt 

Jugendensemble Alte Musik - Workshop des LMR im ZAMUS

Montag, 28. August 2017

Der Landesmusikrat NRW veranstaltet diesen Herbst den zweiten Teil des Workshops "Jugendensemble Alte Musik" in den Räumen des ZAMUS. 

Sommerfest!

Montag, 3. Juli 2017

Im großen Probensaal und auf der Dachterrasse feiern wir den Sommer. 

Neue Veranstaltungsreihe in Planung

Freitag, 2. Juni 2017

 ZAMUS unlimited! 

Vorstand der KGAM e.V. lobt Festival

Mittwoch, 5. April 2017

6.400 Besucher in Köln, 6.000 Konzertaufrufe online

Carmina Burana Heute

Dienstag, 28. März 2017

Nobert Rodenkirchen spricht über Minnelieder, Frühlings- und Protestgesänge

Spoiler alert! Wir verraten Details zu Musica Fugit

Mittwoch, 22. März 2017

Wer lieber nicht erfahren möchte, was ihn erwartet, der sollte hier nicht weiterlesen! 

Die Zauberflöte einmal anders

Samstag, 18. März 2017

Guildo Horn (hier im neuen Festival-Video): Idealbesetzung mit 'Naturburschen-Charme'

Festival feiert Europäischen Tag der Alten Musik

Samstag, 18. März 2017

Live Übertragung aus der Kölner Trinitatiskirche - Florian Deuter spielt Solowerke von J.S.Bach 

„Wir legen einen Köder aus“: Georg Kroneis über Fetish Baroque

Mittwoch, 8. März 2017

Warum es Sinn macht, die burleske Fetisch-Szene und die leidenschaftlich-kunstvolle Barockmusik zu kombinieren.

Vivaldi und Bach – Greatest Hits mit Mónica Waisman und Florian Deuter

Montag, 6. März 2017

Mónica Waisman und Florian Deuter spielen Barockvioline und haben gemeinsam das Ensemble Harmonie Universelle gegründet. Beim diesjährigen Kölner Fest für Alte Musik allerdings treten sie getrennt voneinander an und präsentieren zwei Facetten des Festivals, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Deutschlandlied? Das Pleyel Quartett spielt auf.

Dienstag, 14. Februar 2017

Es wird schon geprobt für die Konzerte beim Kölner Fest für Alte Musik. Das zweite Abendprogramm beim Kölner Fest für Alte Musik trägt den Titel „Deutschlandlied".

MIGRAR – Ein Workshop mit Zeit für Emotionen im Zentrum für Alte Musik

Mittwoch, 1. Februar 2017

Für Adrian Schvarzstein ist Flucht ganz real. Und auch wenn die Flucht im Musiktheaterstück MUSICA FUGIT, das im März erneut in Köln-Ehrenfeld stattfindet, eine gespielte ist, so kann sie doch Gefühle wecken, die wir im Alltag gern verdrängen.

Tom Lohner in der Schule

Mittwoch, 18. Januar 2017

„Ich würde da kein blau nehmen“, sagt Tom Lohner zu Luca und Julia und gibt ihnen Tipps zur Farbgestaltung das Sommers.

Norbert Rodenkirchen hoch zwei

Dienstag, 10. Januar 2017

Der Kölner Flötist Norbert Rodenkirchen ist Experte auf dem Gebiet der mittelalterlichen Musik. Immer wieder transkribiert er Musik aus alten Schriften und richtet sie neu ein, um sie heute zur Aufführung zu bringen.

Schon kurz vor 4. Advent und immer noch keine Geschenke?

Samstag, 17. Dezember 2016

Im ZAMUS gibt’s Konzerttickets und noch bis Heilig Abend ein besonderes Angebot. Weihnachtsaktion: bis zum 24. Dezember gibt es das Wahlabo „TOP TE...

Kalender 2019

MISSA PRO DEFUNCTIS

Freitag, 5. April 2019, 20:15 Uhr

In seinem Requiem verbindet ­Johann­ Rosenmüller venezianische Klangpracht mit deutscher Kontrapunktik. Wie viele andere Komponisten des 17. Jahrhunderts hat auch Rosenmüller kein vollständiges Requiem komponiert, sondern nur die Messteile Kyrie, Agnus Dei und Dies Irae. Mehrstimmige Vertonungen aus dem 16. Jahrhundert oder, wie in diesem Konzert, gregorianische Choräle ersetzen die übrigen Teile. Die Choräle bilden mit ihren klaren Linien einen starken Kontrast zu Rosenmüllers spannungsgeladenen Harmonien.

Roland Wilson hat Musica Fiata ursprünglich als Ensemble für Posaunen und Zinken gegründet, erweiterte die Gruppe aber bald um Streich- instrumente und Continuo. Ein ausführliches Studium der Quellen zur Aufführungspraxis, der originalen Instrumente dieser Epoche und ihrer Spieltechniken führte zur Entwicklung einer sprechenden Spielweise und eines charakteristischen Klanges. Aufgrund ihrer aufregenden und virtuosen Aufführungen spielt Musica Fiata auf Festivals in ganz Europa. Zusammen mit dem Vokalensemble Capella Ducale, das 1992 von Wilson gegründet wurde, bewahrt es auch bei höchster klanglicher Komplexität stets eine Einheit und ein durchsichtiges Klangbild.

Foto Roland Wilson / Fotograf Eberhard Zummach

ZAMUS NACHGEFRAGT

Samstag, 6. April 2019, 18:30 Uhr

Für die MusikerInnen des Barock war es eine Auszeichnung, kopiert zu werden. Sie hätten in der Copyright-Kultur der jüngeren Vergangenheit ihre Not mit dem Gesetz gehabt.

Die Köthener Trauermusik bietet das beste Beispiel dieses sogenannten Parodieverfahrens, weil sie Teile von zwei Werken, die uns heute als Matthäus-Passion und Trauerode überliefert sind, kombiniert. Die Musik kennt jeder, der Text ist allerdings ein Anderer.

Wie ist Bach bei der Köthener Trauermusik vorgegangen? Hat er mehr gemacht als nur Copy/Paste?
Darüber diskutieren Norbert Bolin, Peter Wollny und Christoph Spering.
Peter Wollny ist Leiter das Bacharchivs Leipzig, studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Germanistik und Musikwissenschaft an der Harvard University.

Norbert Bolin ist Autor, Redakteur, Produzent und Regisseur verschiedener Rundfunkanstalten der ARD und Operndramaturg. Außerdem war er wissenschaftlicher Leiter der Bach-Akademie Stuttgart. Christoph Spering, Dirigent, Forscher und Leiter Fest für Alte Musik Köln komplettiert als Spezialist für historische Aufführungspraxis die Runde.

Bild: Prof. Dr. Peter Wollny Fotograf Bach-Archiv Leipzig

KLAGT, KINDER, KLAGT ES ALLER WELT

Samstag, 6. April 2019, 20:00 Uhr

Köthener Trauermusik BWV 244a von Johann Sebastian Bach
– in der Rekonstruktion von Alexander Grychtolik

Obwohl Johann Sebastian Bach 1729 schon sechs Jahre lang Thomaskantor in Leipzig war, komponierte er immer wieder als Kapellmeister von Hause aus für den Köthener Hof. Deshalb zögerte er nicht lange, als die Nachricht vom Tod des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen eintraf, und schrieb anlässlich der Begräbnisfeier die Kantate Klagt, Kinder, klagt es aller Welt, die uns heute als Köthener Trauermusik überliefert ist.

Synchron zu den vier Phasen der Trauer, teilt Bach die Gedächtnis- musik in die Abschnitte Landestrauer, Tod und Erlösung, Würdigung, Trost und Abschied. Das Libretto lieferte sein literarischer Mitstreiter Picander.
Da von der Köthener Trauermusik nur das Libretto von Picander, nicht aber die Musik von Bach übermittelt ist, existieren zu diesem Werk mehrere Rekonstruktionen, die sich an der Matthäuspassion und der ­Trauerode BWV 198 orientieren. Thomas Neuhoff hat sich für die Rekonstruktion von Alexander Grychtolik entschieden. Zusammen mit Concerto con Anima und dem Kammerchor des Bach-Vereins Köln spürt er der schlichten Einfachheit von Bachs Musik nach.

Thomas Neuhoff, Künstlerischer Leiter des Bach-Vereins Köln, und das Orchester Concerto con Anima, sind langjährige Mitglieder des zamus.

Foto: Martin Füg

permutations/generations (PREMIERE)

Samstag, 6. April 2019, 22:00 Uhr

Schläft ein Lied in allen Dingen – die berühmten Zeilen von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1835 können noch heute als Grundannahme für Improvisation verstanden werden.

Vater und Sohn: Michael Niesemann und sein Sohn Pablo Giw durchwandern zusammen mit Philip Zoubek in einem musikalischen Streifzug die Musikgeschichte.

Der Background des Trios könnte nicht unterschiedlicher sein: Niesemann ist Gründungsmitglied von Concerto Köln und Solo-Oboist bei John Eliot Gardiner; Giw – Trompeter und Elektronikexperimentalist – kombiniert immer wieder Genres wie Noise und Neo Soul mit performativen Elementen; und Zoubek ist nicht nur Jazz-Pianist, sondern auch Komponist. Zusammen improvisieren, kombinieren, assoziieren und kreieren sie einzigartige Klangwelten.

In dieser Premiere in der Friedenskirche, der ältesten evangelischen Kirche auf Kölner Boden, werden musikalische Bausteine, Phrasen oder Patterns in klanglichem Dialog verarbeitet und neu definiert. Inspiration bieten neue Improvisationsmusik, Minimalismus und Alte Musik. Stets kreisen die Musiker um die Frage: Sind das Alte und das Neue vielleicht einfach nur eine jeweils andere Kombination derselben Teile, eine Permutation?

Foto: Pablo Giw / Fotograf Andreas Wohlgemuth