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Termine

Jauchzet Gott in allen Landen

Sonntag, 19. März 2017, 15:00 Uhr

Programm

JOHANN SEBASTIAN BACH
Ouvertüre Nr. 2 a-moll nach BWV 1076

 

JOHANN SEBASTIAN BACH
Jauchzet Gott in allen Landen, BWV 51

 

CARL PHILIPP EMANUEL BACH
Cellokonzert Nr. 3 in A-Dur Wq. 172

 

JOHANN SEBASTIAN BACH
Kantate Ich bin vergnügt mit meinem Glücke, BWV 84

Mitwirkende

Marie-Friederike Schöder, Sopran
Alexander Scherf, Violoncello & Musikalische Leitung
Compagnia di Punto
Michael Hofstetter, Musikalische Leitung

 

In Kooperation mit Forum Alte Musik Köln – WDR 3 Sonntagskonzerte

Veranstaltungsort

Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Eintrittspreise

20/12 €
Karten bei Köln Ticket 0221 2801, www.koelnticket.de
und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen
sowie über die ZAMUS-Servicehotline: 0221 98747379
oder: tickets@zamus.de

Als junger Organist bat er eine „frembde Jungfer“ zum Musizieren auf die Kirchenempore, als jung verwitweter Kapellmeister trat er mit der Hofsopranistin Anna Magdalena Wilcke vor den Traualtar. Da wäre es schon merkwürdig, wenn Johann Sebastian Bach seine wundervollen Sopran-Solokantaten vor allem für Knabenstimmen und studentische Countertenöre geschrieben hätte. Mit Marie Friederike Schöder interpretiert eine exzeptionelle Bach-Sängerin unserer Tage die schönsten dieser Kantaten im Forum Alte Musik, und der Dirigent Michael Hofstetter stellt ihnen mit der Compagnia di Punto erlesene Bach’sche Instrumentalkonzerte an die Seite.


Flöten, Hörner und Saiteninstrumente drücken seit Menschengedenken aus, was Worte nicht zu sagen vermögen. Traversflöte, Naturhorn und Streicher repräsentieren als Ensemble das Spektrum eines Orchesters im Taschenformat. Compagnia di Punto erklingt in dieser besonderen Klangfarbe vom Quintett bis zum Kammerorchester. Die persönlichen Geschichten der Musiker beginnen in Asien, Amerika und Europa; in Millionenmetropolen, zwischen Kohlebergen, in Kulturzentren und in der endlosen Weite von Wäldern und Meer. Ihre gemeinsame Geschichte nahm ihren Anfang in der Kölner Szene für Alte Musik: sie alle haben in führenden Positionen herausragender Ensembles einen internationalen Ruf als Künstler und Pädagogen erworben und arbeiten heute als Solisten, Kammermusiker, Dirigenten, Universitätslehrer oder Dozenten verschiedenster Akademien in Europa und Übersee.

 

Michael Hofstetter, geborener Münchner und ehemaliger Professor für Orchesterdirigieren und Alte Musik an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, gilt als einer der meistgefragten Barockspezialisten weltweit und als Experte im Bereich historische Aufführungspraxis. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Chefdirigent von recreation – GROSSE ORCHESTER GRAZ. Darüber hinaus kehrt er wieder als Generalmusikdirektor nach Gießen zurück, wo er seine Karriere begann. Im Fachmagazin „Opernwelt“ wurde er in der jährlichen Kritikerbefragung mehrmals als „Dirigent des Jahres“ genannt; zuletzt 2011 mit seiner Produktion von Hasses „Didone Abbandonata“ am Prinzregententheater München und 2013 für seine Leistungen als Generalmusikdirektor in Gießen. Ihm wurde die Robert-Stolz-Medaille für sein Engagement im Bereich Operette verliehen und seine Arbeit bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen wurde mit dem Horst-Stein-Preis gewürdigt. Michael Hofstetter ist häufiger Gast an vielen renommierten Opernhäusern, bei Orchestern und Festivals und hat zahlreiche CDs veröffentlicht.

 

Foto: Compagnia di Punto

 

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