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Termine

Bilder einer Ausstellung

Sonntag, 26. März 2017, 20:00 Uhr

Programm

ALEXANDER BORODIN
Petite Suite

 

MODEST MUSSORGSKY
Bilder einer Ausstelllung

Mitwirkende

Claire Chevallier
Fortepiano J.D. Becker , St Petersburg ( 1875)

Veranstaltungsort

BALLONI Hallen Köln, Ehrenfeldgürtel 88-92, 50823 Köln

Eintrittspreise

20/12 €

Karten bei Köln Ticket 0221 2801, www.koelnticket.de
und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen
sowie über die ZAMUS-Servicehotline: 0221 98747379
oder: tickets@zamus.de

Sie haben schon eine ganz besondere Kraft, die musikalischen Bilder, in denen Modest Mussorgsky seinen Gang durch eine Kunstausstellung beschreibt, in der er die Gemälde seines verstorbenen Freundes Viktor Hartmann betrachtet. Schnell galt der Klavierzyklus als das bahnbrechende Werk der „Programm-Musik“, also einer Komposition, die akribisch einer außermusikalischen Geschichte folgt. Und doch entfaltete Mussorgskys Meisterwerk sofort eine Eigendynamik, hinter der die Kunst Hartmanns völlig verschwand. Zahllose Komponisten interpretierten das Werk neu, schrieben es um und orchestrierten es, von Nikolai Rimski-Korsakow über Maurice Ravel bis hin zur Progressive-Rockgruppe Emerson, Lake and Palmer. Claire Chevallier spielt die Originalfassung auf einem originalen russischen Fortepiano des Jahres 1875.

 
Die Pianistin Claire Chevallier wird hoch geschätzt für ihre europaweiten Konzerte und gilt als Spezialistin für das historisch informierte Spiel auf dem Hammerklavier. Im Mittelpunkt ihres Interesses stehen neben dem barocken und klassischen Repertoire die französischen Meister des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus arbeitet sie mit zeitgenössischen Komponisten zusammen, um das Repertoire für ihr Instrument zu erweitern. Neben ihrem Klavierstudium in Nancy, Strasbourg und Paris absolvierte sie ein Studium der Mathematik und Physik. Sie vervollständigte ihre musikalische Erziehung am Brüsseler Konservatorium und wurde dort mit dem Ersten Preis für Klavier und Kammermusik ausgezeichnet. Ihre Faszination für das Hammerklavier erwachte während des Besuchs einer Meisterklasse von Jos van Immerseel. Damit begann eine intensive Auseinandersetzung mit der historischen Entwicklung des Hammerklaviers und seinen technischen Besonderheiten und spezifischen Spielanforderungen.
 

Foto: Claire Chevallier

 

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