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Termine

GLÜCK, das mir verblieb

Freitag, 31. März 2017, 20:00 Uhr

Programm

Opernszenen und Wesendonck-Lieder in Salonmusikfassung

 

Carl Maria von Weber
Ouvertüre zu „Der Freischütz“

 

Ludwig van Beethoven
aus der Sonate Nr. 14 „Mondschein“

 

Richard Wagner
Fünf Lieder auf Gedichte von Mathilde Wesendonck

 

Johannes Brahms
Ungarischer Tanz Nr. 5

 

Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Blumenwalzer aus „Der Nußknacker“

 

Erich Wolfgang Korngold
Glück, das mir verblieb
Mariettas Lied aus „Die tote Stadt“

 

Jacques Offenbach
Ouvertüre zu „Orphee aux enfers“

 

Georges Bizet
Habanera aus „Carmen“

 

Emmanuel Chabrier
„Espana“

 

Georges Bizet
Seguidilla aus „Carmen“

 

Mitwirkende

Iris Vermillion, Mezzosopran


Le Quatuor Romantique

Maria Bader-Kubizeck, Violine
Leo Bartussek, Violoncello
Joachim Diessner, Harmonium
Pascal Schweren, Klavier

Veranstaltungsort

BALLONI Hallen Köln, Ehrenfeldgürtel 88-92, 50823 Köln

Eintrittspreise

29/18 €

Karten bei Köln Ticket 0221 2801, www.koelnticket.de
und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen
sowie über die ZAMUS-Servicehotline: 0221 98747379
oder: tickets@zamus.de

In einer Zeit, in der weder Radio, noch CD noch iPod verfügbar waren, war die Motivation, sich die aktuelle Musik der Zeit nach Hause zu holen, selbstverständlich hoch. Und nachdem die bürgerliche Gesellschaft gegen den Adel auch kulturell immer weiter aufholte, gehörte schnell auch die Hausmusik zum guten Ton. Und spätestens ab Mitte des 19. Jahrhunderts gesellte sich zu Klavier und Streichinstrumenten noch ein weiteres Instrument, das den Salon wesentlich prägte: das Harmonium. Die reichen Valeurs und der volle Klang gaben auch kleinen Hausmusikensembles die Möglichkeit, ganz große Partituren vielschichtiger als früher wiederzugeben. Weltstar-Mezzosopran Iris Vermillion singt Wagners Wesendonck-Lieder und ausgewählte Opernszenen, begleitet vom Harmoniumquartett Le Quatuor Romantique und beschwört dabei eine Fin-de-Siecle-Atmosphäre, die im unvergleichlich schönen Lied der Marietta aus Erich Korngolds Oper „Die tote Stadt“ gipfelt: „Glück, das mir verblieb“.

 

Iris Vermillion feierte Ihren internationalen Durchbruch in Amsterdam als Dorabella und Cherubino unter Nikolaus Harnoncourt sowie bei den Salzburger Festspielen als Clairon (Capriccio). Seitdem ist sie regelmäßiger Gast der Staatsopern von Berlin, München, Wien und Dresden, an der Deutschen Oper Berlin und an der Mailänder Scala. Nach Mozart-Partien wie Sesto (La clemenza di Tito) oder Dorabella (Così fan tutte) ist sie inzwischen überwiegend in Opern von Strauss und von Wagner zu hören sowie in Werken wie Werther, Les Contes d’Hoffmann, Die Fledermaus sowie Lulu. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Semyon Bychkov, Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Michael Gielen, Marek Janowski, Georges Prêtre, Helmut Rilling, Fabio Luisi, Giuseppe Sinopoli und Georg Solti zusammen. An der Semperoper Dresden war sie in der Titelpartie von Schoecks Penthesilea zu erleben, für die sie 2008 mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet wurde. Zu weiteren Gastengagements zählen u.a. Idamantes (Idomeneo) in der Bearbeitung von R. Strauss und L. Wallerstein an der Semperoper und bei den Salzburger Festspielen, Herodias (Salome) an der Münchner Staatsoper und am Teatro alla Scala, Tristan und Isolde konzertant unter Kurt Masur in Paris und am Teatro de la Maestranza in Sevilla sowie Venus in der Dresdner Fassung von Tannhäuser an der Oper Köln.

 

Foto: Robert Frankl

 

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