zur Übersicht
Termine

Friede, Freude, Falsche Töne

Sonntag, 11. März 2018, 11:00 Uhr

Programm

Tag der offenen Tür im ZAMUS

Veranstaltungsort

ZAMUS - Zentrum für Alte Musik Köln, Heliosstraße 15, 50825 Köln

Eintrittspreise

Eintritt frei

Der Tag der offenen Tür im ZAMUS ist eine feste Größe des Festivals für Alte Musik. In diesem Jahr öffnen sich die Türen bereits im siebten Jahr, aber keine Angst, es wird nicht das verflixte siebente Mal werden. Obwohl, es wird gemunkelt, dass die falschen Töne sich in den Fluren zusammenrotten und es auf das friedliche Publikum abgesehen haben. Man sagt, sie werden alles versuchen, um für Missstimmung zu sorgen und werden alles tun, damit die Disharmonie als Sieger vom Platz geht. Aber da haben sie natürlich nicht mit unserem jungen und alten Publikum gerechnet. Denn auch wenn die falschen Töne ganz schön clever sind, gegen Humor, gute Laune und Harmonie sind sie einfach machtlos!

Kalender 2018

Bach im Hochbunker

Sonntag, 24. Juni 2018, 18:00 Uhr

Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ gehört zu den meist beachteten und geschätzten Werken der Barockmusik. Unzählige Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler haben sich mit der Komposition beschäftigt und die spirituelle Wirkung der Musik ist bis heute ungebrochen. Für Leonhard Bartussek ist sie „zu Klang gewordener Kosmos“ - filigran und doch organisch, inspirierend für ihn als Interpreten wie als Komponisten.

In einem Konzert im Rahmen von ZAMUS unlimited präsentiert das Jacquard Quartett unter der künstlerischen Leitung von Leonhard Bartussek jetzt eine besondere Aufführung des Bachschen Stücks in der Fassung für Streichquartett. Sätze aus der Kunst der Fuge werden im Wechsel mit Kompositionen von Bartussek für Streichquartett, Hackbrett, Gitarre, Viola d´amore, Kontrabass, waterphone, singende Säge und portugiesische Gitarre vorgetragen. Mit sensiblem Gespür für die musikalische Wirkung des barocken Meisterwerks schafft das Ensemble ein eindrucksvolles Klanggewebe, in dem Altes mit Neuem verbunden wird.

Der besondere Raum sorgt für die passende Atmosphäre und so ist es nur konsequent, dass die Besucher sich bewegen sollen, um die Musik ganz individuell zu erleben. Ohne klassische Bestuhlung und mit der Möglichkeit, den Klangraum zu durchschreiten, lädt der Abend zu Dialog und Meditation ein und lässt die Konzertbesucher Teil der Performance werden. Licht-, Klang- und Objektinstallationen von Leonhard Bartussek verschränken sich mit der Musik zu einem einem immersiven Gesamterlebnis.