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Termine

What a Peaceful day

Sonntag, 11. März 2018, 20:00 Uhr

Programm

WHAT A PEACEFUL DAY
GRÜSSE AUS ARKADIEN
Musik von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Georg Philipp Telemann u.a

Mitwirkende

Dorothee Oberlinger, Blockflöten
Dmitri Sinkovsky, Altus & Violine
Ensemble 1700 | Leitung: Dorothee Oberlinger

Veranstaltungsort

BALLONI-Hallen, Ehrenfeldgürtel 88

Eintrittspreise

24/16 €

Karten bei Köln Ticket 0221 2801 / www.koelnticket.de
und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen
sowie über die ZAMUS-Tickethotline: 0221 98747379 und tickets@zamus.de

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So sah er für die Menschen im Barock aus, der ideale, friedliche Ort: eine wunderbar weit geschwungene Hügellandschaft in der angenehmen Sonne des Südens, in der Schäferinnen und Hirten ihre Herden weiden und sich ganz der Liebe hingeben können. Vögel zwitschern um die Wette, und Zank und Streit schweigen ebenso wie Hunger und Not. Zahllose Dichter, Maler und Komponisten entwarfen Bilder von diesem Arkadien, das als Sehnsuchtsort das völlige Gegenteil von der damaligen Lebensrealität war.

Dorothee Oberlinger, die „Königin der Blockflöte" macht neuerdings auch als Dirigentin Karriere. Auf jeden Fall ist sie genau die Richtige, um dem fröhlichen Treiben der geflügelten Boten Arkadiens musikalischen Ausdruck zu verleihen. Kongenialer Partner dabei ist Multitalent Dmitri Sinkovsky, der als umjubelter Countertenor wie Ausnahmegeiger zur Zeit auf den Podien der Welt reüssiert. 

Fotos: Johannes Ritter, Henning Ross

Kalender 2018

Bach im Hochbunker

Sonntag, 24. Juni 2018, 18:00 Uhr

Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ gehört zu den meist beachteten und geschätzten Werken der Barockmusik. Unzählige Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler haben sich mit der Komposition beschäftigt und die spirituelle Wirkung der Musik ist bis heute ungebrochen. Für Leonhard Bartussek ist sie „zu Klang gewordener Kosmos“ - filigran und doch organisch, inspirierend für ihn als Interpreten wie als Komponisten.

In einem Konzert im Rahmen von ZAMUS unlimited präsentiert das Jacquard Quartett unter der künstlerischen Leitung von Leonhard Bartussek jetzt eine besondere Aufführung des Bachschen Stücks in der Fassung für Streichquartett. Sätze aus der Kunst der Fuge werden im Wechsel mit Kompositionen von Bartussek für Streichquartett, Hackbrett, Gitarre, Viola d´amore, Kontrabass, waterphone, singende Säge und portugiesische Gitarre vorgetragen. Mit sensiblem Gespür für die musikalische Wirkung des barocken Meisterwerks schafft das Ensemble ein eindrucksvolles Klanggewebe, in dem Altes mit Neuem verbunden wird.

Der besondere Raum sorgt für die passende Atmosphäre und so ist es nur konsequent, dass die Besucher sich bewegen sollen, um die Musik ganz individuell zu erleben. Ohne klassische Bestuhlung und mit der Möglichkeit, den Klangraum zu durchschreiten, lädt der Abend zu Dialog und Meditation ein und lässt die Konzertbesucher Teil der Performance werden. Licht-, Klang- und Objektinstallationen von Leonhard Bartussek verschränken sich mit der Musik zu einem einem immersiven Gesamterlebnis.