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Termine

Schütz' Exequien - AUSVERKAUFT - Nur noch einige wenige Restkarten an der Abendkasse!

Samstag, 17. März 2018, 20:00 Uhr

Programm

SCHÜTZ‘ EXEQUIEN
MOTETTEN AUS DEM DREISSIGJÄHRIGEN KRIEG
Heinrich Schütz: Musikalische Exequien und Motetten

Mitwirkende

Dame Emma Kirkby & Bethany Seymour, Sopran
Lucile Richardot, Mezzosopran
ZAMUS-Vocalconsort
Musikalische Leitung: Joachim Diessner

Veranstaltungsort

Friedenskirche Ehrenfeld, Rothehausstraße 54a

 

Eintrittspreise

24/16 €

Karten bei Köln Ticket 0221 2801 / www.koelnticket.de
und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen
sowie über die ZAMUS-Tickethotline: 0221 98747379 und tickets@zamus.de

Das Konzert wird von WDR 3 aufgezeichnet

 

 

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Es mag uns heute, 400 Jahre später, kaum mehr vorstellbar sein, welch einen Horror, welch ein Elend der 30jährige Krieg über Zentraleuropa und vor allem Deutschland brachte. Er kostete Millionen von Menschen das Leben und verheerte ganze Landstriche. Aber fast noch unvorstellbarer mutet an, mit welch einem Gottvertrauen und welcher Zuversicht Künstler wie Heinrich Schütz inmitten des Schreckens an der Humanität festhielten. Voller Zuversicht und Trost komponiert der herausragende protestantische Musiker seiner Zeit eine Weltsicht, in der am Ende das Gute triumphiert. Auch und vor allem persönlich für jeden Einzelnen, wie er es in seinen unübertroffenen „Musikalischen Exequien“ dem Fürsten Heinrich Posthumus Reuß mit auf die letzte Reise gab.

Über Emma Kirkby etwas Positives zu schreiben, hieße Eulen nach Athen tragen. Schließlich wurde die Künstlerin unter anderem von der BBC unter die 10 besten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts gewählt und von der Queen als „Dame of the British Empire“ in den persönlichen Adelsstand versetzt. Doch nicht weniger Aufmerksamkeit gebührt Lucile Richardot, die gerade am Beginn einer Weltkarriere steht. Die französische Mezzosopranistin erregte große Aufmerksamkeit mit Auftritten des Ensemble Correspondance und singt inzwischen auf allen bedeutenden Festivals.
 

 

Kalender 2018

Bach im Hochbunker

Sonntag, 24. Juni 2018, 18:00 Uhr

Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ gehört zu den meist beachteten und geschätzten Werken der Barockmusik. Unzählige Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler haben sich mit der Komposition beschäftigt und die spirituelle Wirkung der Musik ist bis heute ungebrochen. Für Leonhard Bartussek ist sie „zu Klang gewordener Kosmos“ - filigran und doch organisch, inspirierend für ihn als Interpreten wie als Komponisten.

In einem Konzert im Rahmen von ZAMUS unlimited präsentiert das Jacquard Quartett unter der künstlerischen Leitung von Leonhard Bartussek jetzt eine besondere Aufführung des Bachschen Stücks in der Fassung für Streichquartett. Sätze aus der Kunst der Fuge werden im Wechsel mit Kompositionen von Bartussek für Streichquartett, Hackbrett, Gitarre, Viola d´amore, Kontrabass, waterphone, singende Säge und portugiesische Gitarre vorgetragen. Mit sensiblem Gespür für die musikalische Wirkung des barocken Meisterwerks schafft das Ensemble ein eindrucksvolles Klanggewebe, in dem Altes mit Neuem verbunden wird.

Der besondere Raum sorgt für die passende Atmosphäre und so ist es nur konsequent, dass die Besucher sich bewegen sollen, um die Musik ganz individuell zu erleben. Ohne klassische Bestuhlung und mit der Möglichkeit, den Klangraum zu durchschreiten, lädt der Abend zu Dialog und Meditation ein und lässt die Konzertbesucher Teil der Performance werden. Licht-, Klang- und Objektinstallationen von Leonhard Bartussek verschränken sich mit der Musik zu einem einem immersiven Gesamterlebnis.