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Termine

Wien spielt auf

Sonntag, 18. März 2018, 20:00 Uhr

Programm

WIEN SPIELT AUF
EIN SALONKONZERT BEIM WIENER KONGRESS 1815
Musik von Rossini, Hummel und Beethoven

 

Mitwirkende

Darja Großheide, Traversflöte
Christian Goosses, Viola
Michael Goldort, Gitarre
Michael Borgstede, Hammerflügel

 

Veranstaltungsort

TOURISTARAMA (alte Lupe 2), Mauritiussteinweg 102

Eintrittspreise

20/12 €

Karten bei Köln Ticket 0221 2801 / www.koelnticket.de
und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen
sowie über die ZAMUS-Tickethotline: 0221 98747379 und tickets@zamus.de

Ticket kaufen

Als Napoleon endlich geschlagen ist, versammeln sich in Wien Sieger und Besiegte, um Europa neue Grenzen und Regeln zu schaffen. Ein Geschacher beginnt, bei dem zuerst die Freiheit und dann auch fast alle Ideale der Freiheitskämpfer unter die Räder geraten. Doch die Gesandten amüsieren sich prächtig bei Bällen und Soireen, zu denen Musiker wie Rossini und Beethoven das große Feuer der Gefühle entfachen, das im Politischen leider keinen Widerhall findet. Das Salonensemble um die Traversflötistin Darja Großheide rekonstruiert einen musikalischen Abend auf der großen Friedenskonferenz des 19. Jahrhunderts in Wien.

Foto: Ralf Bauer

 

Kalender 2018

Bach im Hochbunker

Sonntag, 24. Juni 2018, 18:00 Uhr

Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ gehört zu den meist beachteten und geschätzten Werken der Barockmusik. Unzählige Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler haben sich mit der Komposition beschäftigt und die spirituelle Wirkung der Musik ist bis heute ungebrochen. Für Leonhard Bartussek ist sie „zu Klang gewordener Kosmos“ - filigran und doch organisch, inspirierend für ihn als Interpreten wie als Komponisten.

In einem Konzert im Rahmen von ZAMUS unlimited präsentiert das Jacquard Quartett unter der künstlerischen Leitung von Leonhard Bartussek jetzt eine besondere Aufführung des Bachschen Stücks in der Fassung für Streichquartett. Sätze aus der Kunst der Fuge werden im Wechsel mit Kompositionen von Bartussek für Streichquartett, Hackbrett, Gitarre, Viola d´amore, Kontrabass, waterphone, singende Säge und portugiesische Gitarre vorgetragen. Mit sensiblem Gespür für die musikalische Wirkung des barocken Meisterwerks schafft das Ensemble ein eindrucksvolles Klanggewebe, in dem Altes mit Neuem verbunden wird.

Der besondere Raum sorgt für die passende Atmosphäre und so ist es nur konsequent, dass die Besucher sich bewegen sollen, um die Musik ganz individuell zu erleben. Ohne klassische Bestuhlung und mit der Möglichkeit, den Klangraum zu durchschreiten, lädt der Abend zu Dialog und Meditation ein und lässt die Konzertbesucher Teil der Performance werden. Licht-, Klang- und Objektinstallationen von Leonhard Bartussek verschränken sich mit der Musik zu einem einem immersiven Gesamterlebnis.