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Termine

Die Komponistin des Sonnenkönigs

Sonntag, 5. Mai 2013, 17:00 Uhr

Mitwirkende

Ensemble Vintage Köln
Ariadne Daskalakis, Violine
Ursula Schmidt-Laukamp, Flöten
Rainer Zipperling, Violoncello und Viola da Gamba
Gerald Hambitzer, Cembalo

Veranstaltungsort

ZAMUS - Zentrum für Alte Musik

Heliosstraße 15

50825 Köln-Ehrenfeld

Eintrittspreise

Ehrenfelder Salon: 10,- für Erwachsene / 5,- ermäßigt
(Schüler, Studenten, Köln-Pass Inhaber)

Eintrittskarten an der Abendkasse oder am Kartentelefon: 0221/ 98747379

Das Zeitalter des Barock scheint ganz von Männern dominiert. Absolute Monarchen regieren in einer Welt voller Pracht und Gewalt, Frauen kommen nur als schönes Dekor vor – so glauben wir zumindest, aber so war es nicht nur. Elisabeth-Claude Jacquet de la Guerre, Cembalistin und Komponistin, gehörte zum erlesenen Kreis der Kammermusik am Hofe Ludwig XIV. in Versailles. Die Nonne Isabella Leonarda schaffte es, aus einem Kloster heraus die ersten Instrumentalkompositionen einer Frau in den Druck zu geben. Und Anna Amalie, Prinzessin von Preußen, komponierte ebenso leidenschaftlich wie hochrangig selbst. Das Kölner Ensemble Vintage erzählt musikalisch von diesen starken Frauen.

Kalender 2018

Bach im Hochbunker

Sonntag, 24. Juni 2018, 18:00 Uhr

Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ gehört zu den meist beachteten und geschätzten Werken der Barockmusik. Unzählige Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler haben sich mit der Komposition beschäftigt und die spirituelle Wirkung der Musik ist bis heute ungebrochen. Für Leonhard Bartussek ist sie „zu Klang gewordener Kosmos“ - filigran und doch organisch, inspirierend für ihn als Interpreten wie als Komponisten.

In einem Konzert im Rahmen von ZAMUS unlimited präsentiert das Jacquard Quartett unter der künstlerischen Leitung von Leonhard Bartussek jetzt eine besondere Aufführung des Bachschen Stücks in der Fassung für Streichquartett. Sätze aus der Kunst der Fuge werden im Wechsel mit Kompositionen von Bartussek für Streichquartett, Hackbrett, Gitarre, Viola d´amore, Kontrabass, waterphone, singende Säge und portugiesische Gitarre vorgetragen. Mit sensiblem Gespür für die musikalische Wirkung des barocken Meisterwerks schafft das Ensemble ein eindrucksvolles Klanggewebe, in dem Altes mit Neuem verbunden wird.

Der besondere Raum sorgt für die passende Atmosphäre und so ist es nur konsequent, dass die Besucher sich bewegen sollen, um die Musik ganz individuell zu erleben. Ohne klassische Bestuhlung und mit der Möglichkeit, den Klangraum zu durchschreiten, lädt der Abend zu Dialog und Meditation ein und lässt die Konzertbesucher Teil der Performance werden. Licht-, Klang- und Objektinstallationen von Leonhard Bartussek verschränken sich mit der Musik zu einem einem immersiven Gesamterlebnis.