"Starke Frauen" 2013

Primadonnen, Dichterinnen, Komponistinnen, Heilige – das Kölner Fest für Alte Musik 2013 steht ganz im Zeichen starker Frauen. Sie haben die Geschichte geprägt und faszinieren auf ganz unterschiedliche Weise. Manchmal flüsternd im Verborgenen, manchmal unüberhörbar und im Rampenlicht. Vom 22. Februar bis zum 3. März 2013 bietet das Kölner Fest für Alte Musik eine glanzvolle Bühne für die leisen und lauten Klänge starker Frauen mit Musik vom Mittelalter bis zur Romantik. In Köln, der Hochburg der Alten Musik, verbindet der thematische Schwerpunkt des Festivals aktuelle Strömungen mit lebendiger Geschichte. Politisch wie kulturell prägen Frauen die Domstadt seit ihrer Gründung und so ist es kein Wunder, dass das Kölner Fest für Alte Musik sein Augenmerk nun einmal auf dieses Thema richtet. Musikalische Frauenbilder, virtuose Arien, Cantigas di Santa Maria und Werke unbekannter Komponistinnen wie Louise Farrenc und Germaine Tailleferre stehen auf dem Programm. Erstmalig öffnen die BALLONI Hallen in Köln Ehrenfeld ihre Türen für ein Festival mit klassischer Musik. In Fußnähe des Zentrums für Alte Musik gehen historische Industriearchitektur, moderne Lichttechnik und Alte Musik eine spannende Symbiose ein. Die Liste der Interpretinnen und Interpreten liest sich wie ein Who is Who der internationalen Alten Musik Szene. Emma Kirkby, Arianna Savall, Mahan Esfahani, Anne Azema und die Early Folk Band, Manuela Custer, Stefania Neonato und das Ensemble Perlaro sind zu Gast in Köln. Daneben die Kölner Künstler Harmonie Universelle, das Pleyel Quartett, die Cappella Coloniensis, das Cölner Barockorchester und Cantus Cölln. Am 24. Februar bietet das Fest wieder einen Tag der Offenen Tür im Zentrum für Alte Musik in Köln-Ehrenfeld. Bei freiem Eintritt können kleine und große Musikfreunde unter anderem eine „Opera Mista“ und Bachs „Kaffeekantate“ genießen.