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Cantus Cölln

Die unendliche Leichtigkeit des Klangs – das Vokalensemble Cantus Cölln


„Sie könnten das Telefonbuch singen und klängen immer noch überzeugend“, schrieb einst ein Kritiker über das Vokalensemble Cantus Cölln, und diese Worte sind nicht nur originell. Sie treffen den Kern. In Anlehnung an englische Vorbilder gründeten der Lautenist und Dirigent Konrad Junghänel und seine fünf Mitstreiter vor über 25 Jahren in Köln ein Gesangsensemble. Am Anfang stand der Wunsch, die a cappella Musik der Renaissance und des Barock aufzuführen. Es gab in Deutschland seinerzeit kein Ensemble, das dieses tat – eine gute Ausgangsposition für Junghänel und seine Kollegen. Dass allerdings Cantus Cölln, über 25 Jahre später, eines der bekanntesten Spezialensembles auf seinem Gebiet geworden ist, liegt sicher nicht nur am Vorteil der Marktlücke. Es muss also etwas dran sein, an dem Bild des gesungenen Telefonbuchs. In der Leichtigkeit des Klangs und in der Fähigkeit, auch kleinteilige musikalische Strukturen spannend zu gestalten, liegt die Stärke von Cantus Cölln. Die Sänger legen sich mit Energie und Verve ins Zeug und transportieren mitreißend Inhalte, Bilder und Musik.

Text: Christina v. Richthofen

 

www.cantuscoelln.com
 

Musiker der KGAM e.V.