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Harmonie Universelle

Kosmopolitische Konsonanz – das Ensemble Harmonie Universelle


Man nehme zwei Geigen, eine Bratsche, ein Cello und ein Cembalo, würze sie mit Sinnlichkeit und Weltbürgertum und lasse sie ein paar Jahre gehen. Heraus kommt das Ensemble Harmonie Universelle, das in 2013 seinen 10. Geburtstag feiert und mittlerweile auch in großer Besetzung zu hören ist. Immer dann, wenn das Repertoire es erfordert, wächst das Ensemble, dessen Kerngruppe nicht nur fünf Instrumente, sondern auch fünf verschiedene Nationalitäten vertritt. Kein Wunder, denn Ensemblegründer Florian Deuter selbst ist Kosmopolit und verbrachte lange Phasen seines Musikerdasein in Italien, Holland, Belgien und Frankreich, bevor es ihn zurück nach Köln, in die Metropole der Alten Musik zog. Hier liegt auch der Ursprung für seine musikalische Entwicklung: Der einer Offenbarung gleichende Konzertbesuch bei Musica Antiqua Köln im Jahr 1986. Einem spontanen Impuls folgend schloss der Geiger Florian Deuter sich dem Ensemble an und begleitete es über viele Jahre als Konzertmeister. Seine Erfahrung bringt er in die Arbeit mit Harmonie Universelle ein und gemeinsam formuliert das Ensemble sein ganz eigenes Credo. In der Musik geht es weniger um Wissenschaft als vielmehr darum, Klangmeere zu erzeugen und mit dem Bogen so zu sprechen, dass die Menschen die Musik verstehen. Deshalb ist der Name auch Programm, und in der Mehrsprachigkeit der Musiker und der gemeinsam erzeugten Klangsprache liegt ein spannender Kontrast.


Text: Christina v. Richthofen
 

 

 

www.harmonie-universelle.com

Musiker der KGAM e.V.