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Kölner Vokalsolisten

Sinn für Gemeinsames – die Kölner Vokalsolisten


Nicht alle Sängerinnen und Sänger haben die Gabe und den Wunsch, sich im Klang mit Gleichgesinnten zu vereinen. Gemeinsames Proben, gemeinsames Atmen und gemeinsam den Applaus entgegen nehmen. Die Kölner Vokalsolisten haben sich einander versprochen und sich für die gemeinsame Arbeit im Ensemble entschieden. Gegründet im Jahr 2007, traten die jungen Musiker zunächst im Bereich der Neuen Musik in Erscheinung und machten durch die Darbietung von Berios „Canticum“ bei der Musiktriennale in Köln auf sich aufmerksam. Neue Musik hat für das sechsköpfige Ensemble einen besonderen Reiz und vor allem das Verrückte, Intellektuelle fordert die Vokalsolisten heraus. „Manchmal werden zeitgenössische Stücke regelrecht seziert, während man bei Bach ins Schwelgen kommt“, sagt Fabian Hemmelmann, der Gründer und Leiter des Vokalensembles. Alte Musik ist für ihn wie eine Wohnung, in der man sich zuhause fühlt, und immer wieder tauchen die Kölner Vokalsolisten in ihren Programmen in den musikalischen Kosmos der Vergangenheit ein. Wenn man a cappella nämlich richtig singen kann, dann kommt man an Gesualdo und seinen Zeitgenossen im Grunde nicht vorbei. In seinen Programmen liebt das Ensemble es deshalb besonders, Alte und Neue Musik einander gegenüber zu stellen und zu zeigen, wie die großen Themen der Geschichte in der Musik der Jahrhunderte ihren Ausdruck finden. Die Kölner Vokalsolisten präsentieren Werke verschiedenster Genres und Epochen mit technischer Brillanz und sensiblem Gespür für dichten Klang.


Text: Christina v. Richthofen
 


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