Das unvollendete Paradies | VOX BONA

Motetten voller Trost und Geborgenheit

zamus: early music festival

Di, 26.05.26, 19:30–20:40 Uhr

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Dauer: 60, ohne Pause(n)
Preis: 22/14€mehr Infos
19:10 Uhr Konzerteinführung mit Midori Seiler
Gibt es das Paradies? Existiert es in einem Leben nach dem Tod? Die Musik kann alles malen: intensive Schreckensbilder, paradiesische Landschaften, Tränen und Trost. Die Bach-Familie hat Krieg, Leid und Tod erlebt. In drei Werken unterschiedlicher Generationen aus ihren Reihen stößt VOX BONA zwischen den Zeilen auf berührende Hoffnung auch im Angesicht eines viel zu frühen Todes. Wie sehen die Bilder eines Daseins nach dem Tod in der Romantik und unserer heutigen Zeit aus? Die Motette „Warum ist das Licht gegeben“ von Johannes Brahms erzählt von abgrund­tiefer Trauer und Verzweiflung. Und doch gewinnt auch hier am Ende die Hoffnung. Aus Albert Beckers „Bleibe bei uns“ und Sven­ David Sandströms „In paradisum“ klingt in sehr unterschiedlichen Tonsprachen eine große Sehnsucht nach Trost und Geborgenheit.
Besetzung
Karin Freist-Wissing – Leitung VOX BONA Chor Continuo: Fiete Wulff – Violoncello Thomas Dreiseidler – Fagott Rafael Clément – Kontrabass George Warren – Orgel
Programm
Johann Christoph Bach (1642-1703) Der Gerechte Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) Wachet auf, ruft uns die Stimme Johann Bach (1604-1673) Unser Leben ist ein Schatten Johannes Brahms (1833-1897) Warum ist das Licht gegeben Friedrich Kiel (1821-1885) Die mit Tränen säen Albert Becker (1834-1899) Bleibe bei uns, Abend will es werden Sven-David Sandström (1942-2019) In paradisum Eric Whitacre (*1972) Fly to Paradise

Barrierefreiheit

Ort barrierefrei für Rollstuhlnutzende
Barrierefreie Toilette
Assistenz vor Ort/Abholservice
Assistenzhunde willkommen